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  Kurz vor Weihnachten 2005

hatten wir sehr hohen Besuch in Düsseldorf.

Eure Königliche Hoheit Lisbeth die 2. kam 2005 mit großem Gefolge frühmorgens zum Frühstück am Julio in der Mühlenstraße vorbei. (stimmt wirklich!)

Wie es auch mir so oft passiert ist,  bekam sie keinen Parkplatz direkt vor dem Haus. Außerdem war ich noch gar nicht da, denn wir öffnen ja eigentlich erst um 18.00 Uhr. Das hatte sie wohl vergessen. (stimmt auch)

Gott sei Dank hatte das mein Schützenkamerad Joachim Erwin mitbekommen, der sowieso schon auf  war und im Rathaus sein Zepter schwang. Er hat ihr seinen Anwohnerparkplatz vor dem Rathaus angeboten. Garantiert knöllchenfrei- versprochen. Da konnte die sparsame Dame natürlich nicht „NO“ sagen. Weil sie so hungrig aussah, lud der Jochen sie dann auch noch zum Frühstück ein.

Wie immer befand sich im Gefolge der Majestät auch ein ganz wichtiger Mann für das englische Frühstück: DER TOASTMASTER.

Er hatte die verantwortungsvolle Aufgabe für die richtige Beschaffenheit des königlichen Frühstücks-TOASTS zu sorgen. Also dass die Toastschnitte auch richtig knusprig, schön braun, nicht verbrannt, nicht zu gebogen und natürlich schön heiß ist.

Das war gar nicht so einfach, weil mein Kumpel Jochen die Lisbeth gar nicht so richtig frühstücken ließ und ihr unbedingt erzählen musste, dass er doch auch eigentlich ein König ist- nämlich der von Düsseldorf. Hier regiere er auch sehr erfolgreich seit ein paar Jahren und streng und habe eigentlich mehr Lakaien unter sich, als die Frau Königin in ihrem Palast in London.

 

Die Königin bekam den Mund nicht zu vor Staunen, vergaß zu frühstücken und so kam es, dass der Toast kalt wurde, nicht knusprig war, als sie ihn dann schließlich mit Orangenmarmelade  verspeisen wollte und den Besuch höflich aber  unübersehbar unamüsiert beendete. Sie setzte sich in ihr Auto und wollte eigentlich zum JULIO fahren, um hier endlich mal ein vernünftiges Pint Guinness zu trinken oder ein Frankenheim Alt. Aber weil hier immer noch kein Parkplatz frei war, entschlossen sich die Königs, weiter zu fahren und ein anderes Mal vorbeizuschauen, wenn der Pub dann sowieso geöffnet hat.

Der TOASTMASTER aber hatte seinen Job für diesen Tag dank Jochens Laberei zur Unzufriedenheit der Chefin fast verloren. Er wartete noch ein Weilchen und kam dann Punkt 18.00 Uhr ins Julio um sich hier ein bis 10 billige Frankenheim Altbiere  zum Sonderbierpreis von 90 Cent das Glas  zu genehmigen. Denn er war seinen Job vorerst los als Königlicher Toastmaster. Zumindest für die nächsten Stunden. Als er dann noch vom seinem Kumpel Raimund dessen finnische Lakritzspezialität „Salmiakki“ ausgegeben bekam, ging es ihm schon ein wenig besser.

Übrigens: Die Frau Königin ließ verlauten, im nächsten Jahr per Schiff  nach Düsseldorf über den  Rhein zu reisen. Am Schlossturm ist ja ein großer Steiger (Anlegesteg) und der Weg  von dort zum JULIO ist ja auch nicht so weit.

König Jochen ließ auch schon durchblicken, dass er bis dahin auch eine TOWERBRIDGE von Düsseldorf haben wird (die sich nach oben öffnet), damit das Böötchen der Queen, ich glaube das heißt "QE2", bequem drunterherschippern kann. Wenn das nicht klappt mit der Brücke, könnte sie bei der Gelegenheit ihr Schiff auf der BOOT 2006 solange ausstellen, nur abstellen und zumindest nachts zum Schlafen nutzen. Dann spart sie die Übernachtungskosten im Hotel Rheinblick, direkt neben dem JULIO.

In diesem Fall würde sich mein Kamerad Joachim in seine Highspeed-Yacht "WORSTONER" schwingen und sie von der Messeanlegestelle abholen und persönlich zum Schloßturm schippern.

Flexibel muß man eben sein, sonst kann man nicht so lange regieren...

...und wenn sie nicht gestorben sind, schippern sie noch heute.

Und der TOASTMASTER John ist auch wieder mit dabei, das habe ich zur Bedingung gemacht- sonst kriegt die Lisbeth bei mir kein königlichen Fuß auf den Erdnußschalenteppich im JULIO.

Übrigens die Internetadresse des TOASTMASTERS HOLLINGSWORTH LAUTET: www.johnhollingsworth.net.

Wenn Du drauf klickst landest Du fast bei der Lisbeth im Wohnzimmer.

 

JULIO-Stargast

 „Isabel Varell flog in Köln von der Narrenbühne“

Unter dieser Überschrift brachte die Boulevard-Presse den Eklat bei einer Karnevalsveranstaltung (2005) in der Domstadt, bei der Isabel als Büttenrednerin auftrat.

Soweit stimmt das. Aber warum stellen sich die Kölner Jecken so dünnhäutig an?

JULIO-Interne Beobachter und die meist „gut unterrichteten Kreise“ wissen, dass alles ein abgekatertes Spiel war. Inszeniert von Isabel selber. Sie wollte nämlich schnell weg von dieser Veranstaltung, auf der sowieso nur Halbheilige und Scheinheilige Kölner so taten, als hätten sie noch nie davon gehört, dass MANN auch mal „was“ mit  FRAU haben könnte, außer einem gemeinsamen Kölsch. So eine Zölibatssitzung hat natürlich seine eigenen Regeln, die Isabel Varell wahrscheinlich übersehen hatte. Denn wenn sie richtig eingeweiht worden wäre, hätte sie die zotigen Witze nicht über IHR (seit 835 Tagen nicht stattgefundenes) Sexualleben gemacht, sondern über das der ehrwürdigen Brüder der anwesenden Domkapitulare.

Dabei hätte sie wahrscheinlich „die Katze am Schwanz gepackt“ und die Jungs vom Karnevalsverein hätten einen Super-guten Grund gehabt, sie mit einem riesigen Blumenstrauß auf der Bühne zu huldigen. „Zugabe! Zugabe!“, hätten sie schenkelklopfend gebrüllt, denn endlich wäre mal was rüber gekommen  aus IHREM Sexualleben. Aber nix war- Ende des Vortrages- weil sie mal wieder keiner hat ausreden lassen. Dabei wollte Isabel doch noch viel mehr erzählen, von  ihren  sehr guten Erfahrungen mit dem „anderen, warmenherzigen Geschlecht“.

Ihre besten Freunde HaPe und Angelo leben ihr diese Harmonie doch seit Jahren fast täglich vor.

 

Aber – jetzt komme ich auf die Eingangsbemerkung zurück:

ISABEL VARELL wollte schnell weg von der Veranstaltung, nämlich Richtung Düsseldorf.(über Neuss)

 

Denn dort wartet seit einigen Wochen allabendlich ein netter Kerl auf sie. Er beendete auch die 835 Sex-Abstinenzsnächte und verkürzt sie seitdem auf maximal 7 pro Monat.

Also, liebe Kölner, nix für gut, aber die Zeit mit den Sexualentzug der Isabel ist erstmal vorbei. Sie hat aber trotzdem zukünftig keinen Bock mehr, auf so einer Kirchensitzung als Gastperdigerin aufzutreten. Stattdessen  lässt sie es des öfteren in der Nähe von Düsseldorf krachen und wird dort wo sie auftritt, mit tosendem Applaus empfangen- von allen, hauptsächlich von einem ganz Speziellen. Und das ist auch gut so…

 

Das Schützenfest 2007 mit der größten Kirmes am Rhein ist soeben wieder mit einem neuen Besucherrekord zu ende gegangen. Es hat sich jemand an die Arbeit gemacht, alle Besucher zu zählen. Heraus kam die Zahl 4,4 Millionen. Ob es stimmt kann keiner mehr nachzählen, denn alle sind inzwischen wieder weg.

Geblieben sind ein paar ganz wichtige Kameraden vom Wirt Peter: Die VIPs auf dem Foto ganz unten rechts und ihre Funktion im Sommerbrauchtum von links: (Auf besonderen Wunsch etwas ausführlicher)


Zugführer Charly: Organisiert alle Aktivitäten innerhalb meines I. Zuges in meiner Schützen-Gesellschaft RESERVE.

Hauptmann Wilfried: Ist eine übergeordnete Person dieses Zugführers, jedoch auf den ganzen Verein bezogen (Vorstand). Verteilt schon mal Lob an alle Kameraden, öfter aber kräftige Maßregelungen, besonders nach wichtigen Auftritten der Gesellschaft RESERVE, an denen sie für ihn nicht repräsentativ genug war.

Schützenchef Lothar: Ihm "unterstehen" alle Schützen des St. Sebastianus Schützenvereins von 1316 und ist Vorstandsvorsitzender des "großen Vereins". Chef, sozusagen von allem, was mit dem Schützen-Brauchtum zu tun hat. Er zieht auch maßgeblich die Strippen auf der "größten Kirmes am Rhein".

Schützenkönig Manni hat dieses Jahr am Schützenfestdienstag auf der Kirmes unter allen Vereinen bei den Sankt Sebastianern den Vogel abgeschossen. Er wird allerdings erst  nächstes Jahr am Schützenfestmontag von unserem OB Erwin  in sein Amt gehoben und am darauffolgenden Tag wieder abgelöst. Das ist schon immer so gewesen, auch bevor Herr Erwin OB war. Joachim ist übrigens auch Mitglied meiner Gesellschaft RESERVE und trägt dieselbe Uniform mit der schmucken Fliege, ist aber ausnahmsweise mal nicht auf dem Foto.

Waldkönig Karl Heinz "Blümchen" ist dasselbe wie der große König Manni, jedoch nur innerhalb meiner Gesellschaft Reserve. Ist aber dadurch auch König vom Kamerad Erwin. Das ist nun auch mal so, aber wechselt jährlich. (Beim Waldkönig) Der Name "Wald" vor dem König beruht auf der Tatsache, dass er beim jährlichen Waldfest der Gesellschaft (nur unter Männern) ermittelt wird.

Oberst Günther: Er hat alle aktiven Schützen z.B. während der großen Parade am Sonntag "unter Kontrolle". Ihm folgen alle Schützen, die mitmarschieren unter den von ihm vorgegebenen Bedingungen widerspruchslos bis zur Erschöpfung durch die Straßen unserer Hauptstadt. Er gönnt auch sich keinerlei Marscherleichterung, trägt u.U. sein Pferd auch noch über die Reitallee...

Als kleinstes Würstchen darunter, aber während des historischen Schützenumzuges mit der schwersten Last auf der linken Schulter: Blumen-Hornträger Peter. Das Horn wird jährlich von meinem Kamerad Rudi "gesponsert" und es ist eine Große Ehre, sich damit zu schmücken. Es gibt Züge innerhalb der Gesellschaft, die heuern für ein paar Euro einen "Leihträger" an, damit ihnen diese Schlepperei erspart bleibt. Gut, dass ich aber noch 2 Helfer an meiner Seite habe, die mir das Horn während des Umzuges mal abnehmen, damit ich meine Hände ausschütteln kann.

Alles klar? Wenn Du jetzt Spaß an diesem Brauchtum gefunden hast, sprich mich ruhig mal an. Ich nehme Dich auch mal mit auf "Schnupperkurs" zu einer Veranstaltung. Wenn Du allerdings ein Mädel bist, gehen wir lieber ins JULIO, denn hier dürfen alle Mitglied werden. Bei der RESERVE nur Männer.

 

Schaut immer wieder gerne im JULIO vorbei: ISABEL VARELL, hier kurz vor Weihnachten 2007 und grüßt alle JULIO-Gäste recht herzlich- und natürlich ihren Mausclub.
Erwiesen dem BLUMENHORNTRÄGER Peter eine große Ehre nach erfolgreicher Schützenparade 2007
Das Foto schoss Frau Uschi Pannebecker, die Frau vom OBERST Günther ("bitte mit h"!)
JULIO´S GUINNESS PUB  | peter.t@julios.de