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Bis zu den Knöcheln in den Erdnusschalen
Peter im Gästekreis(Coll.Hubertus Wilke)
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trotzdem war noch Platz für Gäste...

Am Freitag, dem 16. April 2004

feierte das

 JULIO

seinen

30. Geburtstag.

 

Die Feierlichkeiten gingen über 3 Nächte, jeweils ab 18.OO Uhr bis in den frühen Morgen im 26 m² großen Hauptlokal, sowie auch auf der um ein Vielfaches größeren Fläche der Mühlenstraße. Es wurden an allen 3 Feiernächten ca 500 Gäste gesichtet, die rundherum einen zufriedenen Eindruck hinterließen.

Gut, dass wir die Sondernutzungsgenehmigung des Straßenraumes inclusiv warmer, trockener Wetterlage beantragt hatten. 

Weil mir fast alle Gratulanten "auf die nächsten 30 Jahre" zuprosteten, werde ich bemüht sein, dieser Bitte nachzukommen, vorausgesetzt alle kommen zukünftig genauso trinkfreudig und gutgelaunt wie an den

 "3 Feiertagen".

Inge, Angelika und Peter

 sagen allen Gästen und Sponsoren, Musikern und Kellnern, Spülern und Zapferinnen, Nachbarinnen und Nachbarn

"herzlichen Dank!"

Noch einmal der Hinweis auf die von JIM GIRARD, unserem Haus- und Hoffotograf (übrigens auf dem Foto oben auf dem Barhocker sitzend) eingerichteten Seite zum 30. JULIO-Jubiläum.

Einfach hier anklicken.

Die weiteren Links zu JIM GIRARDS JULIO-Seiten sind auch sehr interessant, sogar in andere Sprachen übersetzt.

 

 

 

 Dankesgerede und Lobhudeleien .

Für alle, die, aus welchen Gründen auch immer, an der Ansprache nicht leibhaftig teilnehmen konnten, hier noch einmal das, was Wirt Peter Tuxhorn am Freitag, 16. 4. 2004 allen Gästen erzählen wollte.

"Ich glaube, jetzt ist der richtige Augenblick gekommen, um mal ein paar nicht gesungene Worte an euch zu richten.

Wie bei so einer Oskarverleihung steht man dann vor einem Publikum und muss sich bei allen bedanken. Das kann lange dauern oder auch ganz schnell gehen.

In meinem Fall wird es einige Augenblicke dauern, denn wem ich all danken muss, dass es das Julio seit 30 Jahren gibt, kann man sich eigentlich gar nicht merken. Daher habe ich mir auch einiges aufgeschrieben.

Wir haben genug zu trinken und die Veranstaltung geht über 3 Tage, also kein Panik, ich überziehe die Sperrstunden nicht.

 

Warum gibt es das Julio schon 30 Jahre??

Natürlich sollte so einiges zusammenpassen und funktionieren, wenn eine Sache lange klappen soll.

Das ist nun mal überall so.

Bei mir zu hause ging das schon vor fast 33 Jahren los, als ich meine Frau zur Mitarbeiterin machte. Damals hatten wir das Julio noch nicht. Nachdem ich sie geheiratet hatte, und sie damit auch mich, damit das mit dem Arbeitsvertrag auf Lebenszeit klappte, kämpfte sie mit mir nach 3 Jahren langweiligem Eheleben tagtäglich hier im JULIO gegen eine immer größer werdende Nachfrage an Bier, Schnaps und Wein. Alleine hätte ich das nicht bewältigen können, obwohl ich mich immer sehr darum bemüht habe, auch hier beim Bier-Absatz kräftig mitzuhelfen, was ich auch heute noch täglich versuche.

 

Angelika stand zunächst mit mir täglich hinter der Theke, und das über 10 Jahre lang. Zwischenzeitlich brauchte auch sie Unterstützung und so kam es, dass wir die eine oder andere Person anheuerten, um auch noch ein wenig Spaß bei , aber auch neben der Arbeit zu haben. Die Drecksarbeit der nächtlichen Gelage blieb leider nach Feierabend oft unübersehbar liegen, weil wir mit Eintritt der Sperrstunde auch ziemlich fertig waren. Aber dann kamen die fleißigen Mainzelmännchen in Form meiner Schwiegereltern. Sie beseitigten den liegengelassenen Erdnussberg, spülten stehengelassene Gläser und entfernten so manch eine Hinterlassenschaft auch in den JULIO-Waschräumen.

Ihnen sei heute auch noch einmal ganz herzlich gedankt.

Ohne ihre wohlwollende und aufopfernde Unterstützung hätten wir die ersten Jahre nicht geschafft.

 

Und dann kam Edwina zur Welt, unsere Tochter, die alle Höhen und Tiefen einer Gastronomiefamilie hautnah miterlebte. Vom ersten Augenblick ihres Lebens bis heute. Sie war in das Julio-Leben einbezogen, 24 Stunden täglich. Wir lebten ihr vor, was es heißt, Vollblutgastronom zu sein. Konsequenz: Sie trinkt nicht, sie raucht nicht, geht in keine Kneipe und führt ein ziemlich ruhiges Leben mit ihrer eigenen Familie auf dem Land. Heute ist sie auch da und zeigt uns Ihren Mann Mike und den kleinen LUCA, von dem viele von Euch sicher schon in meiner Internet-Seite gesehen und gelesen haben.

Nun gehören noch einige weitere Bedingungen zu einem einigermaßen erfolgreichen Geschäftsablauf so einer Kneipe wie das Julio.

Das sind die Vermieter des Objektes. Hier hatte ich das große Glück, dass diese auch voll auf meiner Seite sind und immer dafür gesorgt haben, dass immer eine Hand breit Wasser unter meinem Kiel blieb, ich also nie auf dem Trockenen lag: Es sind keine geringeren als meine Schwägerin und mein Bruder, mit denen ich zwar einen ganz normalen Pachtvertrag habe, dieser aber seit langen Jahren auf einem für mich sehr akzeptablen Niveau eingefroren wurde. Dafür danke ich ihnen auch im Namen aller Julio-Begeisterten.

Was nützt der beste Vermieter, wenn es mit dem Nachbarn nicht klappt.?

Da möchte ich unsere liebe Ruth und ihren vor ca 16 Jahren verstorbenen, vielen unter uns bekannten Lebensgefährten Paul Bertrams, den besten Dank aussprechen. Oft hatten wir uns schwer in den Haaren, wenn dem DJ oder die DJane in einer turbulenten Nacht der Lautstärke-Regler aus der Hand geglitten ist und die Gäste im Hotel darüber eine schlaflose Nacht hatten. Oft mussten sie ihren Fernseher auf volle Lautstärke stellen, weil bei der Livemusik im Julio der Schlagzeuger neben ihr auf dem Fernsehsessel saß oder der Sänger unbedingt auch die Gäste in der 5. Etage erreichen wollte.

Ganz zu schweigen von den vielen Gästen auf der Terrasse, die sich breit machten vor ihrem Eingang und den Hotelgästen einen Hindernislauf abverlangten, um in ihre Zimmer zu gelangen. 

Ruth, wir alle danken Dir, dass Du Dich immer wieder mit uns vertragen hast und wir alle hoffen, dass Du uns auch noch viele Jahre in die Schranken weist, wenn wir wieder einmal in der Partystimmung vergessen, dass es über uns noch andere Wesen gibt, die bei Dir ihre wohlverdiente Ruhe teuer bezahlen müssen. 

Nun komme ich zu den nicht weniger wichtigen Wesen, die Euch jahrelang im Julio begleiteten. Es sind die Mitarbeiterinnen und Arbeiter unter den Tabletts und an den Zapfhähnen. Auch sie gaben zu ihren aktiven Zeiten ihr Bestes. Sie rackerten sich ab, bis die Fetzen flogen, tanzten, tranken, liebten…alles, was liebenswert erschien, (nach einigen Bierchen), schleppten bis zu 3 Tabletts übereinander, nur um Euch zufrieden zu stellen und euren unauslöschlichen Durst zu stillen.

Aber diese alle aufzuzählen würde wirklich jetzt zu weit führen. Ihr werdet den einen oder die andere heute Abend live erleben, weil sie sich angeboten haben, sich noch einmal im Julio durch die Massen zu drängen und Euch zu bedienen- und das gratis. Ihr werdet sie erkennen und ihnen noch mal persönlich danken können. Vielen Dank aber auch von uns.

Eine Person muß ich einfach harausheben, obwohl sie es eigentlich überhaupt nicht abkann, so im Mittelpunkt zu stehen.

Inge.

Inge ist nun schon seit 22 Jahren mit uns und eigentlich jedem Julio-Gast verwurzelt und das Julio ist ohne sie nicht denkbar. Wir haben uns manchmal gerauft, waren manchmal völlig anderer Meinung, hatten mal gute aber auch hin und wieder schlechte Laune, wenn wir miteinander arbeiteten. Aber so ist das in einer guten Beziehung, die hoffentlich noch einige Jahre  andauern wird. Fast wie in einer richtigen Ehe ohne Vertrag.

Unsere nicht weniger wichtigen Partner sind natürlich unsere Bierlieferanten.

Der Umsatzstärke entsprechend beginne ich mit der Frankenheim Brauerei, vertreten durch mehrere Repräsentanten, aber ganz persönlich freue ich mich über die Anwesenheit des Herrn Peter Frankenheim, den ich ganz herzlich begrüßen möchte, weil er sich angemeldet hatte.

Mit Ihnen und Ihrem Frankenheim Alt kommen wir seit Jahrzehnten super gut klar, sogar am nächsten Morgen, nach einer feucht-fröhlichen Party im JULIO aber auch dann, wenn es um die tat- und bierkräftige Unterstützung unserer Feste geht.

Für die heutige Jubiläumsparty spendeten Sie die gesamte Menge Altbier, damit wir alle heute feucht fröhlich diesen herrlichen Abend genießen können.

Herzlichen Dank und meine besten Grüße an die Seniorchefin, Frau Frankenheim.

Aber was wären wir alle ohne Euch, liebe Gäste. Heute angereist aus aller Herren Länder. Die weitangereistetsten kommen aus Los Angeles, Californien: Ian und Stella. Der erste und treue Julio-Fan kam bereits gestern aus New York, unser lieber Horst. Aber auch die aus Braunschweig, München, Berlin, Baumberg, Gerresheim, Mererbusch und Oberbilk,   und woimmer ihr alle gerade herkommt, möchte ich erwähnen, Euch danken, dass ihr den beschwerlichen Weg auf Euch genommen habt, und ganz besonders begrüßen.

Ihr Gäste seid es, die uns diese 30jährige Erfolgsgeschichte ermöglicht habt. Ohne Euch wären wir gar nicht mehr da. Bleibt uns auch weiter treu, dann klappt es auch weiter mit der Nachbarin.

Denn ihr wisst ja, "wir lieben unseren Job"...

...denn es ist immer wieder eine Freude für uns, nachmittags vom Safa oder aus dem Familienkreis  aufzustehen und das Julio aufzumachen, um hier mit Euch wieder einen langen, lustigen, fröhlichen Abend zu verleben. Unheimlich interessante Geschichten anzuhören, die wir überhaupt noch nicht kannten, Karten-Spiele zu spielen, die so aufregend sind, dass uns  fast das Herz stillsteht, Würfelspiele anzuregen, damit der Kreislauf vom langen Sitzen wieder angeregt wird und man mal ein paar Bierchen auf das Haus trinken kann, Musik aufzulegen, deren Titel wir endlich mal wieder hören möchten, weil wir sie lange nicht gehört haben, und heitere Gäste noch heiterer zu machen, dass wir vor lachen kaum stehen können- na ja und weil wir grade davon reden- mit Euch auch mal ein oder zwei Bierchen trinken, weil ihr einen ausgebt  und wir so einen großen Durst haben und es dagegen nichts besseres gibt als unser Frankenheim Alt, König Pils oder auch Guinness.

Gerne bleiben wir auch noch ein paar Stunden länger hier, wenn die Stimmung toll ist, das Gespräch noch nicht beendet, oder das Faß noch nicht ganz leer ist, obwohl die anderen Altstadtkneipen schon längst die Putzfrau arbeiten lassen. 

Das sind doch wohl Gründe genug, nachmittags vom Sofa aufzustehen und das Lokal aufzumachen, und mit Euch den Abend zu verbringen.

Wir werden dies auch noch in den nächsten Jahren mit viel Engagement und Liebe tun, sofern Du es uns tun lässt, lieber Gott, liebe Familie, liebe Ruth und Ihr, liebe Gäste."

 

 

JULIO´S GUINNESS PUB  | peter.t@julios.de